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Famulatur & Blockpraktikum2026

Erfahrungsbericht von Ben Berentelg

Humanmedizin, 8. Semester, TU München – aus Bremen

Ein guter Mix aus selbstständigem Arbeiten und verlässlicher Unterstützung – in einer modernen Praxis, die vielen Münchner Hausarztpraxen weit voraus ist.

Ben Berentelg

Motivation: als Nordlicht in den Bayerischen Wald

Ich habe meine Famulatur und mein Blockpraktikum im Bayerischen Wald absolviert – und das als Nordlicht aus Bremen. Ich studiere im 8. Semester Humanmedizin an der TU München und habe mich bewusst für eine Famulatur im Bayerischen Wald entschieden, um auch abseits der Großstadt die Arbeit eines Allgemeinmediziners kennenzulernen.

Für die Praxis von Dr. Gahbauer habe ich mich aufgrund der guten Lehrsituation entschieden, von der mir ein Kommilitone berichtet hatte. Besonders gereizt hat mich, dass man in der Praxis aktiv mitarbeiten kann, statt lediglich zuzusehen.

Eigenverantwortliches Arbeiten mit verlässlichem Feedback

Die Mitarbeit gestaltet sich sogar so selbstständig, dass man ein eigenes Arztzimmer zur Verfügung hat. Dort führt man Anamnesen, körperliche Untersuchungen und weitere ärztliche Tätigkeiten zunächst eigenverantwortlich durch und präsentiert die Ergebnisse anschließend Dr. Gahbauer oder Dr. Zimmermann. So kann man Patienten zunächst selbstständig untersuchen und eine erste Einschätzung treffen, bevor man im Anschluss direkt persönliches Feedback zur eigenen Vorgehensweise und Behandlung erhält. Dadurch entsteht ein guter Mix aus selbstständigem Arbeiten und verlässlicher Unterstützung.

Hervorheben möchte ich die angenehme Atmosphäre in der Praxis – sowohl im Umgang zwischen Ärzten und Patienten als auch innerhalb des Praxisteams. Bei den beiden betreuenden Ärzten konnte ich jederzeit Fragen stellen, ohne mich dabei unwohl oder unwissend zu fühlen.

Die Bandbreite der Tätigkeiten

Diese aktive Mitarbeit zeigte sich in einer großen Bandbreite von Tätigkeiten: präoperative Check-ups vor anstehenden Operationen, die Auskultation von Lunge, Herz und Bauch sowie Wundinspektion, Wundversorgung und Fädenziehen.

Hinzu kamen die Sonographie – selbstständig und unter anschließender Kontrolle des Arztes –, die Besprechung von Laborwerten (Blutbild) sowie orthopädischer und radiologischer Befunde und die Beratung zu Reiseimpfungen.

Ebenso lernte ich den Umgang mit herausfordernden Gesprächssituationen, etwa Gesprächen mit depressiv verstimmten Patienten, sowie den Umgang mit Patienten aus Pflegeheimen und deren Betreuungspersonen.

Fazit

Wenn ich auf die Zeit zurückblicke, empfand ich sie als lehrreiche Zeit mit viel praktischer Arbeit, konstruktivem Feedback und sogar viel Erholung in der schönen Natur im Bayerischen Wald.

Zukünftigen Famulanten kann ich nur raten, die Praxis auszuwählen, wenn man aktiv mitarbeiten und lernen möchte und Wert darauf legt, in einer modernen Praxis zu arbeiten, die meiner Erfahrung nach vielen Münchner Hausarztpraxen weit voraus ist.

Selbst ein Praktikum bei uns machen?

Wir betreuen Studierende im Blockpraktikum, in der Famulatur und im Praktischen Jahr. Über Anfragen – besonders von Studierenden mit regionalem Bezug – freuen wir uns sehr.